Pfützen vermeiden
Bei der Planung und Realisierung eines Flachdachs geht es darum, die Bildung von Wasseransammlungen zu vermeiden, die zahlreiche Unannehmlichkeiten nach sich ziehen können (siehe TI 215).
Man entscheidet sich bei der Planung eines neu zu konstruierenden Flachdachs am besten für eine Neigung von mindestens 2 %, um dadurch die Wasseransammlung zu begrenzen. Es empfiehlt sich darüber hinaus, darauf zu achten, dass die Ebenheit des Tragwerks den in unten stehender Tabelle angegebenen Werten entspricht und dass die Regenwasserabflüsse in die thermische Isolation bzw. das Tragwerk des Dachs integriert werden (siehe TI 191).
Auch bei korrekt geplanten und realisierten Flachdächern sind kleine Wasserpfützen unvermeidbar. Wir haben demnach berechnet, dass bei einer Neigung von 2 % geringe Wasseransammlungen in einem Bereich von 20 cm rund um die 4 mm breiten Überlappungen der abdichtenden Abdeckung entstehen können. Beträgt die Neigung 5 %, ist ein Bereich von 8 cm mit Wasser bedeckt. Die Erfahrung hat uns jedoch gezeigt, dass die heutigen Abdichtungen nicht anfällig sind für beschleunigten Verschleiß, wenn sich dort Wasser ansammelt. Wasseransammlungen sind infolgedessen kein Argument, um bei der Abnahme eines Dachs einen Vorbehalt einzuräumen.
| Referenzwerte für die Ebenheitstoleranzen von Dachböden bei normaler Ausführung. | ||||||
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Verschweißen oder loses Verlegen einer Dampfsperrfolie oder einer Bitumen- abdichtung |
Verkleben mit heißem Bitumen oder Kaltverkleben einer Dampfsperrfolie oder einer Bitumenabdichtung |
Verlegen einer Dampfsperrfolie oder einer synthetischen Abdichtung |
Verlegen der Isolierschicht | ||
| Zellglas | EPS/EPB /PUR/PF |
Mineral -wolle |
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| 10 mm | 12 mm | 10 mm | 3 mm/0,6 m | 10 mm | 12 mm | |



